Suche
Close this search box.
Mahnwache gegen den Krieg

Mahnwache gegen den Krieg in der Ukraine – war eindeutig

Erneute Mahnwache gegen den Krieg, der seit nun 129 Tagen in der Ukraine herrscht, wurde am ersten Sonntag im Juli erneut gemahnt.
Lesedauer: 3 Minuten
Inhaltsverzeichnis

In einer kleinen Runde von Interessierten wurde an den von „Putins Russland“ geführten brutalen Vernichtungskrieg gegen die Ukraine erneut in der Havelstadt mit einer Mahnwache gegen den Krieg an die Opfer des sinnlosen Kriegs gemahnt. „Gezielt greift die russische Armee die ukrainische Zivilbevölkerung an, wie der jüngste Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum zeigt. Russlands Ziel ist die Vernichtung der Ukraine als Nation und die Zerstörung der kulturellen Identität der Ukraine. Putin zerstört deshalb gezielt die kulturellen Fundamente der ukrainischen Gesellschaft“, so der Veranstalter der Mahnwachen in der Stadt Brandenburg an der Havel.

400 Kirchen, Museen und andere Kultureinrichtungen wurden bislang zerstört

Weiter wurde betont: „Fast 400 Kirchen, Museen und andere Kultureinrichtugen wurden bislang zerstört. Ja selbst Kinder werden ermordet oder nach Russland verschleppt. Kriegsverbrechen reiht sich an Kriegsverbrechen. Die Ukraine kämpft weiter um ihr Überleben und für den Bestand zivilisatorischer Werte. Die Ukraine verteidigt auch für uns die Achtung des Rechts, der Menschenwürde und Menschenrechte gegen einen Aggressor. Deshalb verdient sie jede Form der Unterstützung. Auch die ideelle einer Mahnwache vor dem Brandenburger Rathaus.“

Lesen Sie auch

Die Ukraine steht seit 2014 immer wieder im Fokus der Weltöffentlichkeit. Dennoch ist die Situation in dem osteuropäischen Land in den letzten Jahren weitgehend unbekannt geblieben. Dabei ist es eine der schwersten und blutigsten Konflikte unserer Zeit.

In den letzten Jahren ist die Ukraine immer wieder in den Fokus der Weltöffentlichkeit geraten. Dabei handelt es sich um einen der schwersten und blutigsten Konflikte unserer Zeit. Die Situation in dem osteuropäischen Land ist jedoch weitgehend unbekannt geblieben. Seit Beginn des Maidan-Aufstands im Februar 2014 kämpft die Ukraine gegen einen erbitterten und brutalen Angriffskrieg durch Russland und seine Proxys.

Fast 400 Kirchen, Museen und andere Kultureinrichtungen wurden bislang zerstört. Ja selbst Kinder werden ermordet oder nach Russland verschleppt. Kriegsverbrechen reiht sich an Kriegsverbrechen. Die Ukraine kämpft weiter um ihr Überleben und für den Bestand zivilisatorischer Werte. Die Ukraine verteidigt auch für uns die Achtung des Rechts, der Menschenwürde und Menschenrechte gegen einen Aggressor. Deshalb verdient sie jede Form der Unterstützung. Auch die ideelle einer Mahnwache vor dem Brandenburger Rathaus.

Erneute Mahnwache gegen den Krieg immer am ersten Sonntag des Monats

Am kommenden Sonntag, dem 07. August 2022 soll um 18:00 Uhr vor dem Rathaus der Stadt Brandenburg an der Havel auf dem Altstädtischen Markt die kommende Mahnwache „Frieden und Freiheit für die Ukraine“ erfolgen. „Seien Sie mit dabei, wenn Bürgerinnen und Bürger der Stadt Brandenburg an der Havel gegen den Angriffskrieg protestieren und ihre Solidarität mit dem geschundenen Land und seinen Menschen zeigen“, so der Veranstalter.

Wie konnte es so weit kommen?

Die Wurzeln des Konfliktes reichen weit zurück in die Geschichte. Die Ukraine ist seit jeher ein umkämpftes Territorium zwischen den Großmächten Russland und Europa. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Spannungen, doch die Eskalation begann erst 2014 mit dem sogenannten „Europäiden“.

Damals wollte die ukrainische Bevölkerung eigentlich mehr Freiheit und Demokratie – doch das führte schnell zu einem Machtkampf, der bis heute andauert. Auf der einen Seite stehen die pro-europäischen Kräfte in der Ukraine, die eine engere Anbindung an den Westen anstreben. Auf der anderen Seite steht Russland, das die Ukraine als sein „Satellitenstaat“ betrachtet und alles unternimmt, um diesen zu kontrollieren.

Dazwischen befindet sich ein ganzes Volk, das unter der Gewalt und dem Terror des Krieges leidet. Bis heute sind mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen, Hunderttausende wurden vertrieben. Der Krieg hat das Land verwüstet und die Wirtschaft ruiniert. Doch trotz aller Widrigkeiten geben die Menschen in der Ukraine nicht auf: Sie kämpfen um ihre Freiheit – und um ein besseres Leben für ihre Kinder.

Schlagwörter
Gelesen
Aus und vorbei mit der Narrenzeit am heutigen Rosenmontag in der Saison 2015 des BKC
Heilbad Waren an der legendären Müritz im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte lädt mit dessen Vielfalt von Wasser und reichhaltigen ein.
800 Meter von Brücke zu Brücke mit Spaßfaktor beim diesjährigen Brückenschwimmen.
Verschlafen und verträumt im Herzen in der Stadt Bad Belzig des Flämings.
Mit der bislang höchsten Beteiligung in ihrer 94-jährigen Geschichte der IGW präsentieren sich über 1.800 Aussteller aus 72 Ländern der Welt.
Die Brandenburger Band „Nikaya“ präsentierte im „Haus der Offiziere“ (HdO) dessen neue LP „Vacuum“.