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Brücke „20.Brücke „20. Jahrestag“ in Brandenburg an der Havel nach ihrer erfolgreichen Sprengung. Jahrestag“ in Brandenburg an der Havel nach ihrer erfolgreichen Sprenung.

Brücke „20. Jahrestag“ ist niedergegangen

Erfolgreiche Sprengung, nun heißt es beräumen und Neubau für die Brücke „20. Jahrestag“ am Alstadt-Bahnhof von Brandenburg an der Havel.
Lesedauer: 4 Minuten
Inhaltsverzeichnis

Nach langer Vorbereitung wurde am 19.Mai 2021 in Brandenburg an der Havel die seit Dezember 2019 gesperrte marode Brücke „20. Jahrestag“ erfolgreich gesprengt.

„Wehmut und Freude begleiten uns an diesem Tag. Wehmut, weil jeder Brandenburger seine Wege über die Brücke erledigen konnte. Und Freude über das an gleicher Stelle entstehende neue Bauwerk, dass den Verkehrsanforderungen gerecht wird. Aber wichtig ist, dass die Sprengung fehlerfrei gelaufen ist und wir uns jetzt auf den zügigen Ersatzneubau freuen können“, betonte Brandenburgs Oberbürgermeister Steffen Scheller. Diese Sprengtätigkeit sei nur einer der „vielen Puzzlesteine innerhalb der Gesamtbaumaßnahme“. Dabei wurde die Brücke selbst nicht gesprengt: „Es wurden nur durch viele Einzelsprengungen ausschließlich die 10 Brückenpfeiler gesprengt. Hierdurch wird das Brückenbauwerk im Ganzen zum Fallen gebracht“, betonte die Stadtverwaltung.

Guido Beermann (Minister für Infrastruktur und Landesplanung) erklärte ein Tag vor der Sprengung: „Die Brücken im Land Brandenburg werden regelmäßig auf ihre Tragfähigkeit, Standsicherheit und auf ihren baulichen Zustand hin übergeprüft und beobachtet. An der Brücke am Altstädter Bahnhof sehen wir, dass dieses Monitoring funktioniert. Was den Abriss angeht, hat der Landesbetrieb Straßenwesen gemeinsam mit dem zuständigen Bauunternehmen und der Stadt sehr gute Vorarbeit geleistet, sodass wir mit einem reibungslosen Ablauf rechnen können.“

Weiter betont Beermann: „Ich danke allen an der Planung und Durchführung Beteiligten für ihr großes Engagement. Mit ihrer Fachkompetenz werden wir das Projekt weiterhin zügig vorantreiben können. Die Vorplanung für den Neubau liegen bereits vor und müssen nun durch das Bundesverkehrsministerium genehmigt werden. Die neue Brücke wird aus drei Teilbauwerken bestehen. Der Bau soll Ende 2022 starten.“

Nach der Sprengung beginnt die Beräumung des Geländes. Dafür wird die Bahnstrecke bis Donnerstag (27. Mai 2021) und die Bundesstraße B 102 bis voraussichtlich Montag (31. Mai 2021) gesperrt. „Anschließend ist geplant die Widerlager zurückzubauen. Sie bilden den Übergang von der Brückenkonstruktion zu dem jeweiligen Erddamm bzw. der dort aufliegenden Fahrbahnen. Außerdem werden die Fundamente und Stützwände der Brücke entfernt“, heißt es aus dem Rathaus.

Die Kosten für die Vorbereitung, die Sprengung und die Beräumung liegen bei ungefähr 850.000 Euro aus Mitteln des Bundes und der Stadt. Die Vorplanungen für den Neubau der Brücke sind beendet. In der zweiten Jahreshälfte steht die Genehmigung der Entwürfe durch das Bundesverkehrsministerium an. Ende des kommenden Jahres soll nach jetzigem Stand mit dem Bau der neuen Brücken und Zufahrtsrampen begonnen werden.

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