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Starkes Signal für Kanu- und Rudersport in Brandenburg

Sportminister Hoffmann, Regattastreckenleiter Philipp, Beigeordnete Adel, Finanzminister Keller und OB Keip bei Scheckübergabe. © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters
Sportminister Hoffmann, Regattastreckenleiter Philipp, Beigeordnete Adel, Finanzminister Keller und OB Keip bei Scheckübergabe.© Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters
Brandenburg investiert 3,6 Millionen Euro in die Regattastrecke Beetzsee und sendet ein starkes Signal für den Wassersport.
Inhaltsverzeichnis

Brandenburg an der Havel setzt ein kraftvolles und starkes Signal sowie Zeichen für den internationalen Kanu- und Rudersport: Am vergangenen Samstag überreichten Brandenburgs Sportminister Gordon Hoffmann und Finanzminister Daniel Keller einen Förderbescheid in Höhe von 3,6 Millionen Euro für die funktionale Modernisierung der Regattastrecke Beetzsee. Die feierliche Übergabe fand direkt an der traditionsreichen Regattastrecke statt, im Rahmen des Weltcups für Kanurennsport und Parakanu. Mit dabei waren auch Berlins Sportsenatorin Iris Spranger sowie Ulf Bandiko vom sächsischen Innenministerium. Die Regattastrecke Beetzsee genießt internationales Renommee und ist ein fester Bestandteil der Berliner Olympia-Bewerbung als Austragungsort für Kanu- und Ruderwettbewerbe.

Brandenburg investiert in die Zukunft der Regattastrecke Beetzsee

Starkes Signal für die Vertreter der Kanuverbände und Politiker, die sich für Olympia in der Region engagieren. © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters
Starkes Signal für die Vertreter der Kanuverbände und Politiker, die sich für Olympia in der Region engagieren. © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters

Gordon Hoffmann betonte die herausragende Bedeutung der Regattastrecke: „Wie kaum eine andere Sportstätte steht die Regattastrecke auf dem Beetzsee für sportliche Erfolge ‚Made in Brandenburg‘. Sie ist nicht nur Trainings- und Wettkampfort für großartige Sportlerinnen und Sportler, sondern auch Austragungsort für Meisterschaften von Weltrang.“ Der Weltcup an diesem Wochenende sowie viele frühere Welt- und Europameisterschaften im Rudern und Kanusport, darunter die Drachenboot-WM 2025, unterstreichen diese Bedeutung. Hoffmann hob hervor, dass es dem Land Brandenburg wichtig sei, die Sportstätte auch zukünftig auf internationalem Niveau wettkampftauglich zu halten – mit Blick auf mögliche olympische und paralympische Wettbewerbe.

 

Kanu-Funktionäre mit Sportminister Hoffmann und OB Keip. © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters
Kanu-Funktionäre mit Sportminister Hoffmann und OB Keip. © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters

Auch Brandenburgs Oberbürgermeister Daniel Keip zeigte sich stolz auf die Regattastrecke: „Der Weltcup im Kanurennsport zeigt weit über Brandenburg an der Havel hinaus, welche Bedeutung die Regattastrecke für den internationalen Spitzensport besitzt.“ Seit Jahrzehnten sei die Anlage ein Aushängeschild des Kanusports, eng verbunden mit großen Erfolgen und bekannten Namen wie Birgit Fischer. Dass die Regattastrecke im Konzept einer möglichen deutschen Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele berücksichtigt wird, unterstreiche ihre sportliche und infrastrukturelle Qualität. Keip betonte die Notwendigkeit von Investitionen in Barrierefreiheit, moderne Gebäude und zeitgemäße Anlagen, die nur mit starken Partnern wie dem Land Brandenburg realisiert werden könnten.

Sportminister Hoffmann mit Senatorin Spranger und OB Keip. © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters
Sportminister Hoffmann mit Senatorin Spranger und OB Keip. © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters

Die aktuelle Modernisierung folgt dem „Konzept 2025 und Folgejahre“ der Stadt Brandenburg/Havel und zielt darauf ab, die sportliche Funktionalität der Regattastrecke langfristig zu sichern. Der erste Bauabschnitt umfasst den Bau eines Gesundheitszentrums mit Räumen für Kraftsport, Ergometer, Gymnastik, Regeneration und Physiotherapie. Dieses Zentrum soll insbesondere für Veranstaltungen und Trainingslager genutzt werden. Zudem wird der Kiosk energieeffizient zum Multifunktionsgebäude umgebaut, das künftig einen Pressebereich, einen Traditionsbereich, einen Kiosk sowie barrierefreie WC-Anlagen beherbergen wird. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 4,8 Millionen Euro, wovon das Land Brandenburg 3,6 Millionen Euro als Förderung bereitstellt.

Starkes Signal für Spitzensport: Modernisierung der Regattastrecke Brandenburg an der Havel

Der Weltcup Kanurennsport und Parakanu, der vom Deutschen Kanu-Verband (DKV) ausgerichtet wird, ist Teil der Qualifikation für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Die Regattastrecke Beetzsee ist somit nicht nur ein Ort für Spitzensport, sondern auch ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu den großen internationalen Sportereignissen.

Ein weiteres Highlight steht bereits vor der Tür: Am Wochenende des 23. und 24. Mai 2026 wird Brandenburg an der Havel zum Zentrum des europäischen Nachwuchs-Rudersports. Auf der Regattastrecke Beetzsee finden die European Rowing Under 19 Championships (U19-Ruder-EM) statt. Rund 520 junge Athletinnen und Athleten aus 33 Nationen werden erwartet, darunter große Teams aus Italien, Deutschland und Rumänien. Die Wettkämpfe auf der klassischen Distanz von 2.000 Metern stellen höchste Anforderungen an Ausdauer und Technik – ein echtes Spektakel für alle Ruderfans. Der Eintritt ist frei, sodass jeder die Chance hat, internationale Rudertalente hautnah zu erleben und ihren Weg zu den großen Bühnen des Rudersports zu verfolgen.

Brandenburg an der Havel zeigt damit eindrucksvoll, wie wichtig der Kanu- und Rudersport für die Region ist – und wie engagiert alle Beteiligten daran arbeiten, diese Tradition mit modernen, zukunftsfähigen Sportstätten zu verbinden. Die Investitionen in die Regattastrecke Beetzsee sind ein starkes Signal für den internationalen Spitzensport und ein klares Bekenntnis zu Brandenburg als Sportstandort von Weltrang.

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