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Regenbogenflagge am Rathaus gehisst: Ein Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz

Oberbürgermeister Daniel Keip und die Gleichstellungsbeauftragte Jeannette Horn beim Hissen der Regenbogenflagge. © Stadt Brandenburg an der Havel / C. Tüchelmann

Oberbürgermeister Daniel Keip und die Gleichstellungsbeauftragte Jeannette Horn beim Hissen der Regenbogenflagge. © Stadt Brandenburg an der Havel / C. Tüchelmann

Am IDAHOBIT wurde die Regenbogenflagge vor dem Rathaus gehisst, ein starkes Symbol für Vielfalt und Akzeptanz in unserer Gesellschaft.
Inhaltsverzeichnis

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) wurde heute vor dem Altstädtischen Rathaus ein sichtbares Zeichen für Vielfalt gesetzt: Oberbürgermeister Daniel Keip und die Gleichstellungsbeauftragte Jeannette Horn hissten gemeinsam die Regenbogenflagge.

Die Flagge steht für Hoffnung, Zusammenhalt, sexuelle Selbstbestimmung und die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensentwürfe. Mit der Aktion bekennt sich die Stadt klar zu Offenheit, Toleranz und einem respektvollen Miteinander.

In seiner Ansprache betonte Oberbürgermeister Keip, dass sich in der Stadt jeder Mensch unabhängig von seiner Lebensweise oder davon, wen er liebt, willkommen und sicher fühlen soll. Die Regenbogenflagge stehe für Respekt, Frieden und das klare Nein zu Ausgrenzung. Vielfalt, so seine Botschaft, bereichere die Gesellschaft und mache das Zusammenleben lebendig.

Warum der IDAHOBIT wichtig ist

Die Regenbogenflagge am Rathaus. © Stadt Brandenburg an der Havel / C. Tüchelmann
Die Regenbogenflagge am Rathaus.© Stadt Brandenburg an der Havel / C. Tüchelmann

Der Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto „At the heart of democracy“ und lenkt weltweit den Blick auf Gleichberechtigung, Menschenwürde und gesellschaftliche Teilhabe.

Der 17. Mai erinnert an einen wichtigen historischen Schritt: Am 17. Mai 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten. Dieser Beschluss gilt als Meilenstein für die Rechte von LGBTQ+ Menschen. In Deutschland erhielt das Datum zusätzlich symbolische Bedeutung, als der Bundestag 2002 an diesem Tag die offizielle Rehabilitierung homosexueller Opfer der nationalsozialistischen Justiz beschloss.

Seit 2004 wird der IDAHOBIT weltweit als Aktionstag begangen. Er macht auf Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt aufmerksam, denen viele Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität weiterhin ausgesetzt sind.

Wie der Tag weltweit begangen wird

Rund um den 17. Mai finden international zahlreiche Aktionen statt, darunter Kundgebungen, Bildungsangebote, kulturelle Veranstaltungen und das Hissen der Regenbogenflagge. Viele Städte, Institutionen, Schulen, Unternehmen und Organisationen nutzen den Tag, um Solidarität zu zeigen und über Vielfalt, Inklusion und bestehende Herausforderungen zu informieren.

Was jede und jeder beitragen kann

Ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander beginnt im Alltag. Dazu gehören zum Beispiel:

  • offen und respektvoll miteinander umzugehen,
  • Vorurteile zu hinterfragen und klar gegen Hass Stellung zu beziehen,
  • Solidarität sichtbar zu zeigen, etwa durch Regenbogenfarben oder die Unterstützung von LGBTQ+-Projekten,
  • Räume zu schaffen, in denen sich alle Menschen sicher und akzeptiert fühlen.

Mit dem Hissen der Regenbogenflagge setzt die Stadt ein deutliches Zeichen für Vielfalt, Menschlichkeit und demokratische Werte. Der IDAHOBIT erinnert daran, dass Akzeptanz und Gleichberechtigung keine Selbstverständlichkeit sind, sondern täglich gestärkt werden müssen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass alle Menschen frei, sicher und selbstbestimmt leben können.

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