Emil Vogt aus Meyenburg hat den Brandenburger Landesentscheid des Vorlesewettbewerbs 2026 gewonnen. Damit ist er der beste Vorleser des Landes Brandenburg.
Der traditionsreiche Wettbewerb des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels wird seit 1959 jährlich in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen ausgetragen. Als Regionalsieger aus Brandenburg-West setzte sich Emil gegen starke Konkurrenz durch.
Jury und Lesebeiträge
Die Jury mit der Autorin Anna Ruhe, Bernadette Lange vom Börsenverein und Nadin Sternberg von der Fouqué-Bibliothek zeigte sich beeindruckt von Emils Vortrag. Er las einen vorbereiteten Auszug aus Jeff Kinneys Gregs Tagebuch 1 sowie eine unbekannte Passage aus Jamie Thomsons Dark Lord – 1. Da gibt’s nichts zu lachen. Mit seiner sicheren und überzeugenden Lesung begeisterte er das Publikum und die Jury. Auch die anderen Teilnehmenden präsentierten starke Leistungen, sodass die Entscheidung nicht leichtfiel.
Ermutigende Worte zur Eröffnung
Oberbürgermeister Daniel Keip eröffnete die Veranstaltung in der Fouqué-Bibliothek und sprach den Vorlesenden Mut zu. Er betonte, wie wichtig Lesen für Fantasie und persönliche Entwicklung ist, und wünschte allen Teilnehmenden viel Erfolg. Die Kinder nahmen diese Ermutigung mit auf die Bühne und trugen ihre Texte ruhig und überzeugend vor.
Mit seinem Sieg beim Landesentscheid vertritt Emil Vogt das Land Brandenburg bei der Endrunde und zentralen Abschlussveranstaltung am 24. Juni 2026 im Europa-Park Rust.
Hintergrund zum Vorlesewettbewerb
Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Er zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben und wird von der Kultusministerkonferenz empfohlen. Jedes Jahr nehmen rund 600.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen teil. Das unterstreicht die große Bedeutung des Lesens in unserer Gesellschaft.
- Weitere Informationen
- Fouqué-Bibliothek