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Baustellen in Brandenburg: Aktuelle Fortschritte im Blick

Oberbürgermeister Daniel Keip im Gespräch mit Bauüberwacherin Luise Rother beim Arbeitstreffen von Vertretern des Landesbetriebs Straßenwesen und der Stadtverwaltung. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Oberbürgermeister Daniel Keip im Gespräch mit Bauüberwacherin Luise Rother beim Arbeitstreffen von Vertretern des Landesbetriebs Straßenwesen und der Stadtverwaltung. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Mehrere große Verkehrsprojekte in Brandenburg: Fortschritte, Gespräche und Ausblick auf den Ausbau von Straßen und Wegen zu den Baustellen.
Inhaltsverzeichnis

In Brandenburg an der Havel wird derzeit gleichzeitig an drei großen Baustellen gearbeitet. Der Landesbetrieb Straßenwesen treibt die Vorhaben voran, um Straßen, Brücken sowie Wege für den Fuß- und Radverkehr auszubauen. Bei einem ersten gemeinsamen Termin vor Ort wurden der aktuelle Stand der Arbeiten und die weitere Abstimmung zwischen den Beteiligten besprochen.

Baustelle Potsdamer Straße

Der mit der Fahrbahnplatte versehene Brückenbau in der Potsdamer Straße. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt
Der mit der Fahrbahnplatte versehene Brückenbau in der Potsdamer Straße. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Eine der wichtigsten Baustellen liegt an der Potsdamer Straße. Seit Juni 2025 läuft der Verkehr bereits über die erneuerte stadtauswärtige Fahrbahn, während auf der gegenüberliegenden Seite weitergebaut wird. Neben der neuen Bahnbrücke und der Überquerung des Neujahrsgrabens entstehen dort auch neue Straßenanlagen mit Geh- und Radwegen.

  • Entlang des Naturschutzgebiets werden auf rund 460 Metern stahlbewehrte Betonstützwände errichtet.
  • Auf der Seite zur Alten Potsdamer Straße fehlen nur noch wenige Bauteile; zusätzlich entsteht dort eine neue Treppenanlage.
  • Die stadteinwärts führenden Brückenteile sind seit Dezember 2025 eingebaut, die Fahrbahnplatte ist bereits fertig.
  • Für September ist eine weitere Bahnsperrpause vorgesehen, um die Arbeiten voranzubringen.

Die Fertigstellung der gesamten Maßnahme ist für das Frühjahr 2027 geplant.

Bahnüberführung Wust

Die Baustelle zur Bahnübergangsbeseitigung in Wust. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt
Die Baustelle zur Bahnübergangsbeseitigung in Wust. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Auch an der Bahnüberführung Wust schreiten die Arbeiten voran. Der Baustellenbereich reicht vom Ortsausgang Neuschmerzke bis zur Kreuzung B1/Wust/EKZ.

  • Ein Durchlass wird erneuert.
  • Die Straßenführung wird ausgebaut.
  • Der Radweg wird angepasst.
  • Neue Querungsinseln sollen die Verkehrssicherheit verbessern.

Ab November 2026 soll der Verkehr über die neue Bahnbrücke geführt werden, sofern die Lärmschutzwände bis dahin fertiggestellt sind. Die Gesamtfertigstellung ist für den Frühsommer 2027 vorgesehen.

Neue Brücke am Bahnhof Brandenburg Altstadt

Die Großbaustelle am Altstädtischen Bahnhof. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt
Die Großbaustelle am Altstädtischen Bahnhof.© Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Das größte Projekt des Landesbetriebs ist der Neubau der Brücke am Bahnhof Brandenburg Altstadt. Die alte Brücke wurde 2019 wegen Schäden gesperrt und 2021 abgerissen; mit dem Neubau wurde im September 2025 begonnen.

Geplant sind insgesamt sieben einzelne Brückenbauwerke. Sie sollen die Verbindung zwischen Magdeburger Straße und Magdeburger Landstraße für den Autoverkehr und die Straßenbahn wiederherstellen. Zusätzlich entsteht eine kleinere Brücke, die den Radweg unter der neuen Auffahrtsrampe hindurchführt und bereits sichtbar ist. Die Fertigstellung des Großprojekts ist für November 2028 vorgesehen.

Weitere Maßnahmen und Zusammenarbeit

Neben den drei großen Baustellen wurden auch weitere laufende und geplante Maßnahmen angesprochen, darunter Arbeiten an der B1 in Plaue sowie kleinere Instandhaltungs- und Reparaturvorhaben. Oberbürgermeister Daniel Keip hob die enge Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Landesbetrieb Straßenwesen hervor. Diese Kooperation habe sich in den vergangenen Jahren positiv auf die Verkehrssituation ausgewirkt und solle weiterhin gepflegt und nach Möglichkeit beschleunigt werden.

Ausblick

Ein regelmäßiger Austausch zwischen allen Beteiligten wurde als sinnvoll bewertet. Das nächste Treffen ist für den Spätsommer 2026 geplant. Nach der Bahnsperrpause im September soll auch der Zeitplan für die Fertigstellung der Potsdamer Straße genauer benannt werden können. Die Baustellen in Brandenburg an der Havel verdeutlichen, wie wichtig kontinuierliche Investitionen und eine enge Abstimmung aller Beteiligten für eine leistungsfähige Infrastruktur sind. Schritt für Schritt entstehen moderne, sichere und nachhaltige Verkehrswege, die den Anforderungen von Auto-, Rad- und Fußverkehr gleichermaßen gerecht werden sollen.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Brandenburg)

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