Im Rahmen der FriedensDekade 2026 lädt das Brandenburger Theater zu einem Gespräch über digitale und analoge Kommunikation, gesellschaftlichen Zusammenhalt und friedliches Miteinander ein.
Wie gelingt Verständigung in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft? Welche Formen der Kommunikation bringen Menschen einander näher, und wann tragen sie zur Spaltung bei? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Friedensandacht mit anschließendem Bürgerdialog am Sonntag, 15. November 2026, im Foyer des Großen Hauses des Brandenburger Theaters.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten Ökumenischen FriedensDekade 2026 statt, die unter dem Motto „couragiert widerständig“ steht.
„Like oder Applaus“: Digitale und analoge Kommunikation im Gespräch
Unter dem Titel „Like oder Applaus – digitale versus analoge Kommunikation“ kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Kultur und Gesellschaft miteinander und mit dem Publikum ins Gespräch.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie unterschiedliche Kommunikationsformen gegenseitiges Verständnis fördern und zu einem demokratischen Dialog beitragen können. Dabei geht es auch um die Bedeutung persönlicher Begegnungen und den Einfluss digitaler Medien auf das gesellschaftliche Miteinander.
Vertreter aus Kirche und Kultur diskutieren mit dem Publikum
Zu den Gästen gehören Theresa Brückner, Pfarrerin im digitalen Raum, Johannes Krug, neugewählter Propst der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), sowie Carola Söllner, Künstlerische Leiterin des Brandenburger Theaters.
Für die musikalische Begleitung sorgt der Pianist Patrick Orlich. Mit dem Bürgerdialog möchte das Brandenburger Theater gesellschaftliche Fragen nicht nur auf der Bühne, sondern auch im direkten Austausch mit dem Publikum aufgreifen. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, eigene Erfahrungen einzubringen und gemeinsam über Respekt, Verantwortung und friedliche Verständigung nachzudenken.
Die bundesweite Ökumenische FriedensDekade widmet sich 2026 Themen wie Zivilcourage, Gewaltfreiheit und dem Einsatz für Menschenrechte. Der Bürgerdialog im Brandenburger Theater greift diese Anliegen auf und richtet den Blick auf eine Herausforderung, die den Alltag vieler Menschen prägt: Wie können wir miteinander sprechen, auch wenn wir unterschiedliche Meinungen vertreten?
Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, über die Bedeutung von Kommunikation für den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachzudenken und gemeinsam Wege zu einem friedlicheren Miteinander zu diskutieren.
Der Eintritt ist frei.
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- Brandenburger Theater