Pünktlich zum Kindertag wurde auf dem Spielplatz am Turnerheim auf der Eigenen Scholle in Brandenburg an der Havel eine außergewöhnliche Innovation vorgestellt. Bürgermeister Michael Müller und Fabian Lorenz, Geschäftsführer der Klein Kreutzer Spielbau GmbH, weihten gemeinsam die Weltpremiere der ersten wassergekühlte Edelstahlrutsche ein. Die Entwicklung wurde bereits 2025 mit dem Zukunftspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet und könnte künftig Spielplätze in aller Welt verändern.
Wenn Spielgeräte zu heiß werden
Edelstahlrutschen gehören auf vielen Spielplätzen zum Standard. An heißen Sommertagen können ihre Oberflächen jedoch Temperaturen von mehr als 60 Grad Celsius erreichen und damit für Kinder unangenehm oder sogar gefährlich werden. Genau dieses Problem wollte das Brandenburger Unternehmen Spiel-Bau lösen.
Die neue Rutsche verfügt über ein innovatives Kühlsystem, das die Oberfläche auf etwa Körpertemperatur von rund 37 Grad Celsius herunterkühlt. Möglich wird dies durch einen geschlossenen Wasserkreislauf, der von einer solarbetriebenen Pumpe angetrieben wird. Das System arbeitet wartungsfrei und ressourcenschonend. Bereits während einer zweijährigen Testphase auf dem Firmengelände konnte die Technik ihre Zuverlässigkeit unter Beweis stellen. Messungen zeigten, dass die gekühlte Fläche selbst an heißen Sommertagen deutlich niedrigere Temperaturen erreicht als herkömmliche Edelstahlrutschen.
Weltpremiere: Innovation aus Brandenburg stößt weltweit auf Interesse
Die Premiere auf dem Spielplatz am Turnerheim ist gleichzeitig der Start eines Praxistests im öffentlichen Raum. Die erste wassergekühlte Rutsche stellt Spiel-Bau der Stadt Brandenburg an der Havel kostenfrei zur Verfügung. Das bisherige Modell wird auf einem anderen Spielplatz weiterverwendet.
Mit der Weltpremiere auf der Eigenen Scholle zeigt ein Unternehmen aus Brandenburg an der Havel, wie innovative Ideen dazu beitragen können, Spielplätze an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen. Die wassergekühlte Rutsche könnte damit schon bald nicht nur in Brandenburg, sondern weltweit für mehr Spielspaß an heißen Sommertagen sorgen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Brandenburg)
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