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35 Jahre Friedliche Revolution – Haltet die Freiheit hoch!

Rückblick auf den Mauerfall und den Mut der Menschen, die Freiheit erkämpften. Berlin feierte 35 Jahre Friedliche Revolution in Ostdeutschland.
35 Jahre Friedliche Revolution: Ein Plakat sag aus, was für ALLE der Menschen gelten sollte!
35 Jahre Friedliche Revolution: Ein Plakat sag aus, was für ALLE der Menschen gelten sollte!
Inhaltsverzeichnis

35 Jahre Friedliche Revolution: Am 9. November 1989 wurde die Berliner Mauer durch den Mut vieler Menschen und einer Friedlichen Revolution niedergerissen, was zum Fall der SED-Diktatur führte. Der Mauerfall, als prägendes Symbol der Friedlichen Revolution, bedeutete das Ende des Kalten Krieges und läutete die Wiedervereinigung Deutschlands ein.

Vor 35 Jahren wurde die Berliner Mauer durch den Mut vieler Menschen niedergerissen, was zum Fall der SED-Diktatur führte. Der Mauerfall, als prägendes Symbol der Friedlichen Revolution, bedeutete das Ende des Kalten Krieges und läutete die Wiedervereinigung Deutschlands ein.

Heute ist dieser Jahrestag eine Feier der Demokratie und Einheit und erinnert an die Kraft von friedlichen Protesten sowie den unermüdlichen Wunsch nach Freiheit. Bundesinnenministerin Nancy Faeser blickt zurück auf den historischen Tag, den 9. November 1989.

„Die 35 Jahre Friedliche Revolution lehren uns, wie wertvoll und schützenswert unsere Freiheit und Demokratie sind“.

Kilometerlange Installation zum Gedenken nach 35 Jahre Friedliche Revolution

Ca. 10 Kilometer entlang der ehemaligen Berliner Mauer wurden Plakate zum Gedenken der Friedlichen Revolution ausgestellt.
Ca. 10 Kilometer entlang der ehemaligen Berliner Mauer wurden Plakate zum Gedenken der Friedlichen Revolution ausgestellt.
Berlin gedenkt der friedlichen Revolution in der DDR und dem 35. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November 1989 mit einer beeindruckenden Installation, die sich über mehrere Kilometer erstreckt, sowie einem „Festival der Freiheit“. Teil dieser Gedenkveranstaltung sind rund 5.000 Plakate, die entlang des ehemaligen innerstädtischen Grenzverlaufs aufgestellt wurden, um die Forderungen der Demonstrierenden von 1989 mit den Hoffnungen der heutigen Generation zu verbinden.
Hand reichen gilt auch heute noch.
Hand reichen gilt auch heute noch.
Die damaligen Demonstrationen, geprägt von bemalten Schildern, Laken und Kartons, wurden am 8. und 9. November mit Nachbildungen dieser historischen Transparente sowie tausenden neu gestalteten Schilder, die in verschiedenen Workshops erstellt wurden, zum Leben erweckt.
Diese einzigartige Open-Air-Installation verläuft entlang des ehemaligen Mauerverlaufs von der Invalidenstraße bis zum Checkpoint Charlie und bis zur Axel-Springer-Straße und ermöglicht einen direkten Dialog zwischen den Forderungen der Vergangenheit und den Wünschen der Gegenwart.

Durch die kreativen Beiträge vieler Menschen, die sich mit der Friedlichen Revolution von 1989/90 auseinandergesetzt haben, wird symbolisch die einstige Trennung überwunden, die durch Diktatur und Unfreiheit Berlin teilte. Die Öffentlichkeit war eingeladen, historische Orte zu erkunden, den Einsatz der damaligen Aktivisten zu würdigen und den Opfern von Mauer und Todesstreifen zu gedenken. Die Installationsstrecke lud dazu ein, die bedeutende Geschichte zu erleben, darüber nachzudenken und zu feiern.

Historische Transparente im Dialog

Ein zentraler Teil der Open-Air-Ausstellung sind Nachbildungen der historischen Plakate. Bei den Massenprotesten der Jahre 1989/90 trugen viele Teilnehmer Transparente mit ihren Anliegen und Hoffnungen. Diese Reproduktionen historischer Transparente sind in der Installation sichtbar und treten in einen Dialog mit den Schildern, die in den vergangenen Monaten von unzähligen Menschen erstellt wurden. Denn Freiheit, Demokratie und Menschenrechte sind keine Selbstverständlichkeiten; es sind Werte, die es gilt, auch heute zu bewahren, zu schützen und immer wieder aufs Neue zu verteidigen.

Emotionale Momente beim Live-Konzert der „Band der Freiheit“

Konzert der „Band der Freiheit“ an fünf Standorten und 700 Musiker und Musikerinnen
Konzert der „Band der Freiheit“ an fünf Standorten und 700 Musiker und Musikerinnen
Ein weiterer Höhepunkt der Feierlichkeiten war ein Konzert der „Band der Freiheit“, bei dem etwa 700 Musikerinnen und Musiker entlang des früheren Mauerverlaufs gemeinsam auftraten – und das synchron zueinander. Die Band begeisterte die Besucher, indem sie den „Soundtrack von 1989“ wieder aufleben ließ und dabei die Stimmung der damaligen Zeit grandios einfing.

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