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Baumpate werden im Bürgerwald von Brandenburg an der Havel

Setzen Sie ein Zeichen und pflanzen Sie einen Baum im Bürgerwald. Feiern Sie besondere Lebensereignisse nachhaltig und gemeinsam.
Menschen pflanzen Bäume im Wald. Eindruck vom 2. Baumpate beim Pflanzfest im Oktober 2025. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt
Baumpate beim Pflanzfest im Oktober 2025.© Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt
Inhaltsverzeichnis

Traditionelles Erinnern durch Baumspenden

Das Pflanzen eines Baumes als Symbol für besondere Lebensereignisse hat eine lange Tradition. Auch in diesem Jahr lädt die Stadt Brandenburg an der Havel Familien, Einzelpersonen, Unternehmen und Vereine herzlich ein, diese schöne Tradition im eigens dafür angelegten Bürgerwald als Baumpate fortzuführen und so ein nachhaltiges, natürliches Denkmal zu schaffen.

Rückblick: Ein wachsender Wald der Erinnerungen

Seit der Gründung des Bürgerwaldes im Jahr 2024 wurden bereits 74 Bäume im Rahmen mehrerer Pflanzfeste feierlich eingepflanzt. Zahlreiche Baumpatinnen und Baumpaten sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger begleiteten diese besonderen Momente mit Freude und Engagement. Der Bürgerwald hat sich so zu einem lebendigen Ort der Gemeinschaft und Erinnerung entwickelt.

Der Standort: Wo wächst Ihr Baum?

Der Bürgerwald befindet sich im Stadtteil Görden, unweit der städtischen Forstverwaltung am Eichendorffweg. Das Areal bietet Platz für etwa 100 Bäume, doch die Kapazitäten nähern sich in diesem Jahr der Grenze. Deshalb empfiehlt die Stadt eine zeitnahe Anmeldung, um sich eine Baumpatenschaft zu sichern und Teil dieses grünen Projekts zu werden.

Auswahl der Baumarten: Heimatnah und standortgerecht

Zur Auswahl stehen heimische Baumarten, die optimal an den Standort angepasst sind: Hainbuche, Rotbuche, Sommerlinde, Winterlinde, Spitzahorn, Stieleiche, Traubeneiche und Weißtanne. Die Baumpatenschaft kostet pauschal 435 Euro und beinhaltet alle Aufwendungen für Beschaffung und Pflanzung, eine Stifterurkunde sowie eine persönliche Plakette, die auf Wunsch mit einer individuellen Widmung versehen werden kann.

So funktioniert die Baumpatenschaft

Blick auf den städtischen Bürgerwald als Baumpate. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt
Blick auf den städtischen Bürgerwald als Baumpate. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Nach der Anmeldung beschafft die Stadt die Bäume. Am Tag des Pflanzfestes haben die Baumpatinnen und Baumpaten die Möglichkeit, ihren Baum eigenhändig und unter professioneller Anleitung zu pflanzen. Das diesjährige Pflanzfest findet am Samstag, dem 7. November 2026, um 10:30 Uhr statt. Alle Baumpaten und ihre Begleitungen sind herzlich eingeladen, diesen besonderen Moment gemeinsam zu feiern.

Ein nachhaltiges Geschenk für besondere Anlässe

Ob zur Geburt, Silberhochzeit, Firmenjubiläum oder einem anderen besonderen Ereignis – mit einer Baumpatenschaft setzen Sie ein nachhaltiges Zeichen, das Generationen überdauert und die Natur bereichert. Der Bürgerwald ist ein Ort, an dem Erinnerungen wachsen und lebendig bleiben. Weitere Informationen Detaillierte Informationen zum Bürgerwald und zu den Baumarten finden Interessierte in der Informationsbroschüre sowie in den Steckbriefen, die von der Stadt Brandenburg an der Havel bereitgestellt werden. Werden Sie jetzt Baumpate und gestalten Sie mit uns gemeinsam den Bürgerwald – für eine grüne und lebendige Zukunft!

Pflanzaktion im Brandenburger Stadtwald

Am Johannesburger Anger im Gördenwald trafen sich rund 50 große und kleine Helferinnen und Helfer der Jugendorganisation der Evangelischen Kirche Mittelmark-Brandenburg (EKBM) zur Baumpflanzaktion. Neben den Jüngsten, den Senfkörnern, waren auch Eltern, Geschwister sowie die Konfirmandinnen und Konfirmanden der 7. Klasse eingeladen. Begleitet wurde die Aktion von den Gemeindepädagoginnen und -pädagogen Anja Puppe, Konstantin Geiersberg und Marianne Kosbab sowie von Pfarrer Stefan Hartmann.

Pflanzaktion EKMB Jugend3 Thomas Meier
Pflanzaktion im Brandenburger Stadtwald. © Stadt Brandenburg an der Havel / Thomas Meier

Stadtförster Thomas Meier erklärte gemeinsam mit Forstwirtschaftsmeister Stephan Senk, wie die jungen Bäume richtig gepflanzt werden. Besonders wichtig sei, dass die Wurzeln gerade und tief genug in die Erde gesetzt werden, damit die Pflanzen gut anwachsen können. Zuvor hatten Forstarbeiter den Boden bereits gut vorbereitet: zwei kräftige Kaltblüter hatten die Fläche bearbeitet, sodass die jungen Bäume gut eingesetzt werden konnten. Aus der Forstbaumschule bei Müncheberg in Ostbrandenburg waren die Setzlinge der Traubeneiche geliefert worden.

Mit viel Engagement machten sich alle ans Werk. Gemeinsam pflanzten die Helferinnen und Helfer an diesem Vormittag rund 2000 junge Bäume. Insgesamt sollen auf der zwei Hektar großen Fläche einmal etwa 10.000 Traubeneichen wachsen. Nach getaner Arbeit warteten zur Stärkung auf alle Beteiligten noch ein Grillwürstchen und Fingerfood, vorbereitet von den Konfirmanden. So klang der Vormittag in guter Gemeinschaft aus.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Brandenburg) 

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