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Titanen der Rennbahn 2013: Ein Rückblick auf das Event

12. Auflage der „Titanen der Rennbahn“ in Brück
12. Auflage der „Titanen der Rennbahn“ in Brück Bild: Marco Petig
Am letzten Juniwochenende wurde die 12. Auflage der „Titanen der Rennbahn“ in Brück (Potsdam-Mittelmark) ausgerichtet.
Inhalt

Die Großveranstaltung „Titanen der Rennbahn“ stand unter einem anderen Motto „Kanonendonner und Pferdeäpfel“. Vielmehr ging es darum, eine alte Tradition in Erinnerung zu rufen. So waren es einst die Pferde, die Kanonen zogen. Kunstvoll verzierte Geschütze aus drei Jahrhunderten werden aus Anlass des 200. Jahrestages des Befreiungskrieges der Napoleonischen Fremdherrschaft in Brück zu sehen sein.

Titanen der Rennbahn: Kanonendonner und Pferdeäpfel – Eine Hommage an die Tradition

Die große Veranstaltung „Titanen der Rennbahn“ verwandelte sich in ein unvergessliches Spektakel, das unter dem faszinierenden Motto „Kanonendonner und Pferdeäpfel“ stand. Dieses besondere Event rief nicht nur Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit wach, sondern präsentierte auch die beeindruckende Verbindung zwischen Pferden und der Kunst des Krieges. Eine Tradition, die tief im kulturellen Gedächtnis verwurzelt ist, wurde hier eindrucksvoll zelebriert.

Gerade vor dem Hintergrund des 200. Jahrestages des Befreiungskrieges gegen die napoleonische Fremdherrschaft genoss die Veranstaltung eine besondere Bedeutung. In der malerischen Kulisse von Brück wurden kunstvoll verzierte Geschütze aus drei Jahrhunderten zum Leben erweckt, die Geschichten von Mut und Tapferkeit erzählen. Die imposanten Kanonen symbolisieren nicht nur die Macht vergangener Epochen, sondern auch die enge Verbindung zwischen Mensch und Tier, die ein entscheidender Teil der militärischen Geschichte war.

Pferde spielten eine zentrale Rolle in den Kriegen der Vergangenheit, indem sie Kanonen zogen und Truppen zu ihrem Ziel brachten. Diese Tradition wieder aufleben zu lassen, ermöglichte den Besuchern, die Geschichte hautnah zu erleben. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich Pferdeliebhaber, Geschichtsinteressierte und Familien, um die beeindruckenden Bildschirme zu bewundern und die Atmosphäre der vergangenen Tage zu spüren.

Neben den historischen Geschützen bot die Veranstaltung ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Vorführungen, Demonstrationen und Ständen, die das Handwerk und die Kunst des Reitens in den Mittelpunkt stellten. Kinder und Erwachsene hatten die Gelegenheit, sich in die Welt der Reiter und Geschützführer hineinzuversetzen. Es war ein Fest für die Sinne, das die Zuschauer mit Musik, Geschichtenerzählungen und kulinarischen Spezialitäten verwöhnte.

Die „Titanen der Rennbahn“ waren mehr als nur eine Hommage an die Geschichte; sie waren eine Feier der Tradition und der Gemeinschaft. Ob beim Staunen über die majestätischen Geschütze, beim Erleben der Reitkunst oder beim Genuss der leckeren Speisen – jeder Besucher nahm ein Stück der Geschichte mit nach Hause.

So bleibt zu hoffen, dass „Kanonendonner und Pferdeäpfel“ nicht nur ein einmaliges Erlebnis war, sondern ein wertvolles Beispiel für die fortdauernde Wertschätzung von Traditionen und deren Platz in unserer modernen Welt. Denn wer die Vergangenheit versteht, kann die Gegenwart besser genießen und die Zukunft mit mehr Wissen gestalten. In Brück wurden nicht nur Erinnerungen wachgerufen, sondern auch ein neues Kapitel in der Geschichte der Pferde und ihrer Rolle in unserer Kultur begonnen.

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