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Die Havelsommer-Strandstühle sind immer dabei. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt
Die Havelsommer-Strandstühle sind immer dabei. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Erster Havelsommer endet mit großem Finale – ein Rückblick

Der Havelsommer in Brandenburg bot über 15 Wochen zahlreiche Highlights. Ein Rückblick auf die besten Veranstaltungen und Erinnerungen.

Inhaltsverzeichnis

Der erste Havelsommer in Brandenburg ist zu Ende gegangen. Über 15 Wochen wurden zahlreiche Veranstaltungen unter der neuen Dachmarke zusammengeführt. Den Abschluss bildete das Festival „Echo der Maschinen“ vom 18. bis zum Morgen des 20. September am und im Pumpenhaus Kirchmöser.

Dort trafen Industriekultur auf Live-Musik, Electro, Techno, Alternative Rock, EBM und Wave. Bis 22:00 Uhr standen am Freitag und Samstag Konzerte und Live-Acts unter freiem Himmel auf dem Programm. Danach wurde das Pumpenhaus zum Treffpunkt für die elektronische Szene. DJs und Auftritte sorgten bis in die frühen Morgenstunden für eine besondere Partyatmosphäre.

Zusammen hießen sie die frühen Gäste bei „Echo der Maschinen“ willkommen und ließen den Havelsommer kurz Revue passieren. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt
Zusammen hießen sie die frühen Gäste bei „Echo der Maschinen“ willkommen und ließen den Havelsommer kurz Revue passieren. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Zum Beginn des finalen Wochenendes zog Oberbürgermeister Daniel Keip bereits ein persönliches Resümee: „Dieser Havelsommer war für mich persönlich ein wahres Fest – vom ersten Tag, von der Havelkarawane an, bis heute. Dafür möchte ich Danke sagen an Stefanie Knitter und ihr ganzes Team. Man traut uns als Verwaltung vieles zu, aber hipp und cool zu sein, gute Kultur zu bieten und Formate zusammenzuführen, das würde man nicht unbedingt in der Stadtverwaltung ansiedeln. Doch wir können das. Herzlichen Dank auch an die Künstlerinnen und Künstler, Veranstalterinnen und Veranstalter, an alle Mitwirkenden, an alle Sponsoren, Unterstützer und Supporter dieses Havelsommers. Herzlichen Dank an alle, die mitgemacht haben. Ich freue mich auf das finale Wochenende und auf den Havelsommer 2027!“

15 Wochen Havelsommer in Brandenburg

Als die Havelkarawane am 7. Juni 2026 den Start der neuen Dachmarke „Havelsommer“ mit zahlreichen Gästen markierte, wurde deutlich, dass die neue Veranstaltungsreihe auf großes Interesse stieß. Auch viele Auswärtige waren neugierig darauf, was sich in der Havelstadt unter der neuen Dachmarke entwickeln würde.

15 Wochen später fällt das erste Resümee der Veranstalter positiv aus. Ziel des Havelsommers war es, die kulturelle Vielfalt der Stadt sichtbarer zu machen und zahlreiche bestehende sowie neue Veranstaltungsformate unter einer gemeinsamen Marke zu präsentieren.

Mit weit über 100 Konzerten, Lesungen, Darbietungen und Mitmach-Formaten an vielen Orten der Stadt und insgesamt 42 Veranstaltern wurde gezeigt, wie vielseitig das kulturelle Angebot in Brandenburg ist. Die Veranstaltungen richteten sich dabei an unterschiedliche Altersgruppen. Für Aufmerksamkeit sorgten auch die 200 farbenfrohen Liegestühle, die an verschiedenen Orten auf den Havelsommer aufmerksam machten, ebenso wie Banner und Beachflags.

Mit Flyern und auf den ODEG-Displays wurde zudem von Berlin bis Magdeburg für den Havelsommer geworben. Über einen Zeitraum von 20 Wochen wurden die Veranstaltungen außerdem durch eine Agentur im Radio und über Social Media beworben. Dabei wurde nach Angaben der Stadt jeweils eine Reichweite von rund drei Millionen Menschen erzielt. So wurde der Havelsommer auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und zog bei zahlreichen Veranstaltungen Besucherinnen und Besucher von außerhalb an.

Meine Beiträge zum Havelsommer

Auch auf Fotobrb.de habe ich einige Veranstaltungen des ersten Havelsommers fotografisch begleitet und darüber berichtet. Von der Havelkarawane zum Auftakt bis zu Konzerten und weiteren Veranstaltungen sind dabei zahlreiche fotografische Eindrücke entstanden.

Bekannte Feste und neue Veranstaltungsformate

Zu den Höhepunkten des ersten Havelsommers zählten neben bekannten Veranstaltungen wie dem Bergfest, den Brandenburgischen Wassermusiken und dem Havelfest auch neue, eigens für den Havelsommer entwickelte Formate.

Dazu gehörten unter anderem öffentliche Tanzveranstaltungen am Salzhofufer, die Leselounge auf dem Altstädtischen Markt, „Jazz an der Havel“, die Silent-Summernights im Theaterpark sowie der Kulturpavillon auf dem Nicolaiplatz.

Oberbürgermeister Daniel Keip und Stephanie Knitter beim Finale des Havelsommers. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt
Oberbürgermeister Daniel Keip und Stephanie Knitter beim Finale des Havelsommers. © Stadt Brandenburg an der Havel / Th. Messerschmidt

Stephanie Knitter, die als Kulturverantwortliche der Stadt mit ihrem Team vom Kulturbüro den Havelsommer koordinierte, zieht ebenfalls ein positives Fazit: „Für mich war dieser bunte Strauß an Veranstaltungen des ersten Havelsommers im gesamten ein Highlight. Aus meiner Sicht hat der Havelsommer das geschafft, was auch das Ziel und unsere Vision war: er sollte Begegnungen zwischen den Menschen schaffen, er sollte sichtbar machen, wie viel Kreativität, Engagement und Potenzial in Brandenburg an der Havel und in den Menschen steckt, die diese Stadt mitgestalten und wie lebens- und liebenswert unsere Stadt ist.“

Wie viele Menschen den Havelsommer tatsächlich besucht haben, soll die noch laufende Auswertung zeigen. Nach bisherigen Schätzungen waren es rund 95.000 Besucherinnen und Besucher. Auch die seit Beginn des Havelsommers gesammelten Ideen und Hinweise von Besucherinnen und Besuchern sowie Veranstaltern werden noch ausgewertet. Einige davon sollen in die bereits begonnene Planung für den Havelsommer 2027 einfließen.

Laut Stephanie Knitter soll es dazu noch gemeinsame Feedbackrunden mit Sponsoren, Kulturpartnern und Veranstaltern geben, „in denen dann besprochen wird, was wir im nächsten Jahr noch verbessern können.“ Bereits jetzt gibt es nach Angaben der Kulturbüro-Chefin Anfragen von weiteren Akteuren, die sich künftig am Havelsommer beteiligen möchten.

Unterstützung für den Havelsommer

Auch die Finanzierung und Unterstützung durch Partner spielte bei der ersten Ausgabe eine Rolle. Stephanie Knitter berichtet: „Wir haben in diesem Jahr erstmals Erfahrungen mit Sponsorenakquise gemacht und haben mit der Brandenburger Bank und der Wobra zwei starke und engagierte Kulturpartner gefunden. Zudem waren die Stadtwerke, Z+O, Architekturbüro Krekeler und die Marina Niederhavel Sponsoren des Havelsommers.“

Die Sponsoren hätten den Havelsommer nicht nur finanziell unterstützt, sondern auch viel Zuspruch und Ermutigung gegeben. Für die erste Ausgabe sei diese Unterstützung ein wichtiger Vertrauensvorschuss gewesen, so Knitter. Das erste Kapitel des Havelsommers ist damit abgeschlossen. Die Planungen für die nächste Ausgabe laufen bereits. Der Havelsommer geht definitiv in die Fortsetzung und wird wachsen.

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