Nach der Neugestaltung ist der Spielplatz im Stadtteil Nord wieder eröffnet. Neben neuen Spielgeräten steht die historische Elefantenrutsche im Mittelpunkt, die in diesem Jahr 60 Jahre alt wird.
Im Stadtteil Nord können Kinder wieder auf dem Elefantenspielplatz zwischen Werner-Seelenbinder-Straße und Prignitzstraße spielen. Die neu gestaltete Anlage wurde am 1. Oktober 2026 offiziell eingeweiht. Neben neuen Spielmöglichkeiten wurde auch das namensgebende Elefanten-Spielgerät saniert und frisch gestrichen.
Zur Wiedereröffnung kamen zahlreiche Kinder, Vertreterinnen des Bürgerbeirats Nord sowie Anwohnerinnen und Anwohner zusammen. Kinder der Kita Nordmännchen gestalteten ein Programm und animierten die Gäste zum Mitmachen.
Neue Spielgeräte für unterschiedliche Altersgruppen
Herzstück des neugestalteten Spielbereichs ist ein großer Spielturm mit vielfältigen Kletter- und Spielmöglichkeiten. Zwei Rutschen, eine Rutschstange, zwei offene Podeste und ein überdachtes Podest gehören zur Ausstattung.
Ergänzt wird das Angebot durch eine Spielwand mit Klangelementen sowie unterschiedliche Aufstiegsmöglichkeiten über ein Kletternetz und eine Leiter. Ein neues Karussell erweitert ebenfalls das Spielangebot.
Auch die Bolzplatzwiese wurde aufgewertet. Die bisherigen Torrahmen wurden durch zwei neue Fußballtore mit Netzen ersetzt.
Elefantenrutsche blickt auf 60 Jahre Geschichte zurück
Eine besondere Rolle bei der Wiedereröffnung spielte die historische „Rüsselrutsche“. Sie wurde 1962 von der Produktionsgenossenschaft (PGH) Kunst am Bau in Dresden als Prototyp und Bausatz entwickelt. Ab 1965 wurde sie auf Spielplätzen in zahlreichen Städten der DDR aufgestellt.
Der Elefant auf dem Spielplatz in Brandenburg an der Havel zählt inzwischen 60 Jahre. Für die Neugestaltung wurde das Spielgerät saniert und neu gestrichen. Damit bleibt ein Stück Spielplatzgeschichte erhalten, das bereits mehrere Generationen von Kindern begleitet hat.
Unter den Gästen der Einweihung war auch Hans-Georg Sternbeck, der 1966 zu den ersten Nutzern der Elefantenrutsche gehörte.
30.000 Euro für die Neugestaltung
Das Projekt umfasst ein Investitionsvolumen von 30.000 Euro. Die Wohnungsbaugenossenschaft Brandenburg eG unterstützte zudem den Bereich des Bolzplatzes. Bürgermeister Michael Müller begrüßte die Gäste zur Einweihung und hob die Bedeutung von Spielplätzen als Orte der Begegnung, Bewegung und gemeinsamen Freizeitgestaltung hervor.
Mit den neuen Spielgeräten und dem aufgearbeiteten Elefanten verbindet der Spielplatz nun moderne Spielmöglichkeiten mit einem Stück Brandenburger Stadtteilgeschichte.
Quelle: Stadt Brandenburg an der Havel