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Hochklassiger Kanurennsport in Brandenburg an der Havel

Zielsprint im Einer-Kajak. © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters

Zielsprint im Einer-Kajak. © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters

800 Athleten kämpften bei der 35. Ostdeutschen Kanu-Meisterschaft um Medaillen und begeisterten die Zuschauer mit Kanurennsport.
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Mehr als 800 Sportlerinnen und Sportler aus 59 Vereinen sorgten an vier Wettkampftagen bei der 35. Ostdeutschen Meisterschaft im Kanurennsport auf der Regattastrecke Brandenburg an der Havel für packende Wettkämpfe. In zahlreichen Entscheidungen kämpften die Athletinnen und Athleten um Medaillen im Mehrkampf sowie über 200, 500 und 1.000 Meter. Auch die Langstreckenrennen verlangten den Teilnehmenden alles ab. Schüler A gilt der Wettkampf zugleich als Qualifikation für die 105. Deutsche Kanumeisterschaft. Sie findet vom 1. bis 6. September ebenfalls in Brandenburg an der Havel statt.

Zielsprint im Einer-Kajak. © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters
Zielsprint im Einer-Kajak. © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters

Trotz wechselhafter Witterung mit Wind und Regen boten die Rennen, die vom Regattateam Brandenburg Beetzsee e.V. ausgerichtet wurden, Kanusport auf hohem Niveau. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Wettbewerbe von der Tribüne aus. Darüber hinaus konnten Interessierte die Rennen dank eines Livestreams auch von zu Hause aus verfolgen. Die fachkundige Moderation der Sprecher sorgte dafür, dass das Geschehen auf dem Wasser jederzeit verständlich und spannend eingeordnet wurde. An zahlreichen Ständen konnten Besucherinnen und Besucher Kleidung und Zubehör für den Kanurennsport erwerben.

Olympiasieger Sebastian Brendel gehörte zu den Gratulanten © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters
Olympiasieger Sebastian Brendel gehörte zu den Gratulanten © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters

Besondere Aufmerksamkeit erhielt auch Martina Willing. Die vielfach ausgezeichnete Para-Sportlerin, die über viele Jahre zu den erfolgreichsten deutschen Leichtathletinnen gehörte, widmet sich inzwischen dem Parakanu und räumte ebenfalls Medaillen ab.

OB Keip bei der Siegerehrung eines Leipziger Teams. © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters
OB Keip bei der Siegerehrung eines Leipziger Teams. © Stadt Brandenburg an der Havel / René Paul-Peters

Regatta-Gesamtleiter Michael Gußer zieht ein positives Fazit: „Trotz Wind und Regen sahen wir sportlich hochwertige Wettkämpfe. Die Regatta hat auch gezeigt, dass die Vereine im Osten Deutschlands nach wie vor eine sehr gute Nachwuchsarbeit leisten.“ Die 35. Ostdeutsche Meisterschaft bestätigte damit einmal mehr den Stellenwert der Regattastrecke Brandenburg an der Havel als Austragungsort bedeutender Kanurennsport-Veranstaltungen.

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