Die Städtepartnerschaft zwischen Brandenburg an der Havel und der dänischen Partnerstadt Ballerup soll künftig auch jungen Menschen neue Perspektiven eröffnen. In der vergangenen Woche reisten daher drei Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel nach Ballerup, um gemeinsam mit ihren dänischen Kolleginnen und Kollegen die Wiederaufnahme eines Austauschs für Auszubildende beider Kommunen vorzubereiten.
Delegationsreise nach Ballerup
An der zweitägigen Reise nahmen Anne Sophie Milke aus dem Ausbildungsbüro, Sabine Freund als Ausbilderin der Stadtverwaltung sowie Vanessa Vollenschier, zuständig für Städtepartnerschaften, teil. Im Mittelpunkt standen Gespräche darüber, wie ein künftiges Austauschprogramm für Auszubildende beider Stadtverwaltungen gestaltet werden kann.
Einblicke in Ausbildung und Verwaltung
Die Delegation erhielt umfassende Einblicke in das dänische Ausbildungssystem und die Arbeit der Stadtverwaltung Ballerup. Zum Auftakt empfing Bürgermeister Jesper Würtzen die Brandenburgerinnen und unterstrich die Bedeutung der Städtepartnerschaft sowie des geplanten Austauschs.
Zum Programm gehörten unter anderem:
- Gespräche im Rathaus und die Vorstellung des Ausbildungsprogramms für Verwaltungsfachkräfte
- Begegnungen mit Auszubildenden sowie ihren Betreuerinnen und Betreuern
- Besuche der Berufsschule „NEXT Education“ und städtischer Einrichtungen wie dem Theater Baltoppen Live, in denen Auszubildende eingesetzt sind
- Einblicke in den sozialökonomischen und biodynamischen Ausbildungsbetrieb Grantoftegaard
Gemeinsame Ziele des Austauschs
Die Gespräche verliefen ausgesprochen konstruktiv. Beide Seiten sehen großes Potenzial in einem regelmäßigen Austausch und wollen die Planungen nun weiter konkretisieren. Ziel ist es, Auszubildenden internationale Erfahrungen zu ermöglichen und ihnen Einblicke in andere Verwaltungsstrukturen, Arbeitsweisen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu geben.
Mehrwert für beide Verwaltungen
Von einem Austausch würden nicht nur die Auszubildenden profitieren. Auch die Stadtverwaltungen können wertvolle Impulse gewinnen: Unterschiedliche Herangehensweisen, Verwaltungsabläufe und Ausbildungskonzepte eröffnen die Chance, voneinander zu lernen, bewährte Praktiken auszutauschen und neue Ideen für die eigene Arbeit zu entwickeln.
Das Vorhaben stärkt damit sowohl die fachliche Entwicklung der Nachwuchskräfte als auch die Zusammenarbeit und den Wissenstransfer zwischen beiden Kommunen.
Nach den Gesprächen zeigten sich beide Städte zuversichtlich, das Vorhaben erfolgreich umsetzen zu können. Künftig soll der Austausch Auszubildenden wie Verwaltungen wertvolle internationale Erfahrungen und neue Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen.
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