Am heutigen Abend verwandelte sich das Gelände des Interkulturellen Zentrums in Brandenburg an der Havel zu einem lebendigen Treffpunkt für Jazzliebhaber und Musikbegeisterte. Anlässlich der traditionellen Walpurgisnacht am 30. April und dem Internationalen Tag des Jazz luden die Altstädter der Stadt, Reno Schröder und Kerstin Brandenburg, zu einem besonderen Open-Air-Konzert ein. Die Veranstaltung bot eine eindrucksvolle Plattform, um die universelle Sprache des Jazz in all ihren Facetten zu feiern – mit zwei herausragenden Jazzbands aus Brandenburg und Berlin. Der Klang des Jazz erfüllte die Luft und zog viele Besucher an.
Jazz mit „After Glow Jazz Collective“ aus Brandenburg
Die Faszination für Jazz zieht sich durch alle Generationen und verbindet Menschen auf besondere Weise. Den Auftakt machte das „After Glow Jazz Collective“ aus Brandenburg an der Havel. Die junge Formation, bestehend aus sechs talentierten Musikern, präsentierte einen mitreißenden Mix aus klassischen Jazzstilen und modernen Einflüssen. Mit Gitarre, Trompete, Tenorsaxophon, Schlagzeug, Bass und Gesang schufen Justin Kockel (Gitarre), Nils Bendix Behrendt (Trompete), Frank Embert-Kreiser (Tenorsaxophon), Leander Hofmann (Schlagzeug), Gaspar Contreras (Bass) und Charlotte „Lotti“ Lau (Gesang) eine lebendige Klangwelt, die von Improvisation und Energie geprägt war.
Ihr Auftritt spiegelte den Geist des Jazz eindrucksvoll wider: offen, kreativ und voller Leidenschaft. Die Band zeigte, wie junge Musiker die Tradition des Jazz lebendig halten und zugleich mit frischen Ideen bereichern. Das „After Glow Jazz Collective“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie lebendig und vielfältig die Jazzszene in Brandenburg ist.
Mit der Berliner Band „Super 8“ in den Sonnenuntergang – ein weiteres Highlight der Jazznacht
Im Anschluss übernahm die Berliner Band „Super 8“ die Bühne. Bekannt für ihren dynamischen und innovativen Sound, loteten sie die Grenzen des Jazzgenres aus und verbanden technische Brillanz mit dem unverwechselbaren Berliner Flair. Die Musiker von „Super 8“ begeisterten mit einer Mischung aus experimentellen Klängen und mitreißenden Rhythmen, die sowohl eingefleischte Jazzfans als auch neugierige Ersthörer in ihren Bann zog. Ihr Auftritt war ein lebendiges Beispiel für die kreative Freiheit, die Jazz als Musikform bietet, und machte den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis voller musikalischer Vielfalt und Experimentierfreude. Der Einfluss des Jazz auf die moderne Musik ist unbestreitbar und zeigt sich in vielen Genres.
Neben der musikalischen Darbietung sorgte der Verein Die Altstädter e.V. für das leibliche Wohl der Gäste. Auf dem Grill landeten leckere Ferchländer Würste, die mit ihrem herzhaften Geschmack viele Besucher überzeugten. Für Veganer gab es ebenfalls schmackhafte Alternativen, sodass niemand hungrig bleiben musste. Dazu wurde eine Auswahl erfrischender Getränke angeboten – perfekt, um den lauen Frühlingsabend in geselliger Runde unter freiem Himmel zu genießen. Die entspannte Atmosphäre und die kulinarischen Köstlichkeiten trugen dazu bei, dass sich die Besucher rundum wohlfühlten. Besucher, die den Jazz lieben, konnten die Vielfalt der Geschmäcker und Klänge genießen.
Internationale Tag des Jazz wurde 2011 von der UNESCO ins Leben gerufen
Der Internationale Tag des Jazz wurde 2011 von der UNESCO ins Leben gerufen – auf Initiative des legendären Jazz-Pianisten und UNESCO-Botschafters Herbie Hancock. Seitdem wird dieser besondere Tag weltweit in über 190 Ländern gefeiert. Ziel ist es, Jazz nicht nur als Musikgenre zu würdigen, sondern auch als kraftvolles Instrument für Frieden, Dialog und Einheit. Er steht historisch für die Überwindung von Grenzen und Diskriminierung und symbolisiert Meinungsfreiheit, Respekt und Toleranz. Die Musik verbindet Menschen unterschiedlichster Herkunft durch die Kraft der Improvisation und schafft so eine gemeinsame Sprache jenseits aller Unterschiede.
Das heutige Konzert in Brandenburg an der Havel war ein lebendiges Beispiel dafür, wie Jazz Menschen zusammenbringt und kulturelle Vielfalt feiert. Die Kombination aus lokalen Talenten und erfahrenen Musikern aus der Hauptstadt zeigte die Bandbreite und Innovationskraft des Genres. Die Veranstaltung bot nicht nur musikalische Highlights, sondern auch Raum für Begegnung und Austausch – ganz im Sinne des Jazz, der als Brücke zwischen Kulturen und Generationen fungiert. Die Veranstaltungen zum Internationalen Tag des Jazz sind ein Beweis für die Stärke dieser Musikform.
- Weitere Informationen
- Die Altstädter





















